Welche Suppe bei Verstopfung? 7 wirksame Rezepte 2026

Verstopfung betrifft in Deutschland etwa 15-20% der Bevölkerung regelmäßig und stellt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität dar. Die richtige Suppe bei Verstopfung kann durch die Kombination aus Flüssigkeit, Ballaststoffen und wertvollen Nährstoffen die Verdauung natürlich anregen. Warme Suppen erweichen den Stuhl, fördern die Darmbewegung und versorgen den Körper gleichzeitig mit essentiellen Mineralien. In diesem umfassenden Ratgeber erfahren Sie, welche Suppen besonders wirksam sind und wie Sie diese optimal zubereiten.

Warum Suppen bei Verstopfung besonders wirksam sind

Suppen vereinen drei entscheidende Faktoren für eine gesunde Verdauung: hohe Flüssigkeitszufuhr, verdauungsfördernde Nährstoffe und wohltuende Wärme. Die Flüssigkeit in Suppen macht den Stuhlgang weich und erleichtert die Darmentleerung erheblich. Studien aus 2025 zeigen, dass Menschen mit chronischer Verstopfung, die täglich eine ballaststoffreiche Suppe konsumieren, eine Verbesserung ihrer Symptome um bis zu 60% erleben. Die warme Temperatur regt zudem die Peristaltik an, also die wellenförmigen Bewegungen des Darms.

Im Gegensatz zu festen Mahlzeiten sind die Nährstoffe in Suppen bereits aufgeschlossen und somit leichter verdaulich. Dies entlastet den Verdauungstrakt und ermöglicht eine bessere Aufnahme von Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralien. Besonders Gemüsesuppen bei Verstopfung liefern präbiotische Ballaststoffe, die das Wachstum gesunder Darmbakterien fördern. Diese Mikroorganismen produzieren kurzkettige Fettsäuren, welche die Darmschleimhaut stärken und die Darmbewegung zusätzlich unterstützen.

Die besten Suppenarten gegen Verstopfung im Überblick

Nicht alle Suppen sind gleich wirksam gegen Verstopfung. Die Auswahl der richtigen Zutaten entscheidet über die abführende Wirkung. Linsenbasierte Suppen führen die Liste an, da sie mit 15-17 Gramm Ballaststoffen pro 100 Gramm getrockneter Linsen zu den ballaststoffreichsten Lebensmitteln gehören. Gefolgt werden sie von Gemüsesuppen mit faserreichen Zutaten wie Kohl, Sellerie, Karotten und Lauch. Diese Gemüsesorten enthalten sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe, die unterschiedliche Funktionen im Verdauungsprozess erfüllen.

Linsensuppe – Die ballaststoffreiche Nummer 1

Die Linsensuppe gilt als absolute Spitzenreiterin unter den verdauungsfördernden Suppen. Rote, gelbe oder braune Linsen enthalten neben Ballaststoffen auch resistente Stärke, die als Nahrung für Darmbakterien dient. Eine Portion Linsensuppe (250ml) kann bis zu 8 Gramm Ballaststoffe liefern, was etwa einem Drittel des täglichen Bedarfs entspricht. Kombiniert mit Gemüse wie Karotten, Sellerie und Tomaten entsteht ein Mittagessen bei Verstopfung, das nicht nur sättigt, sondern auch die Darmtätigkeit nachhaltig anregt.

Für die optimale Wirkung sollten Sie die Linsen vor dem Kochen mindestens 2 Stunden einweichen. Dies reduziert blähende Substanzen und macht die Ballaststoffe bekömmlicher. Gewürze wie Kreuzkümmel, Ingwer und Kurkuma verstärken die verdauungsfördernde Wirkung zusätzlich. Eine 2026 durchgeführte Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bestätigte, dass der regelmäßige Verzehr von Hülsenfrüchten die Transitzeit im Darm um durchschnittlich 8 Stunden verkürzt.

Gemüsesuppe mit Kohl und Wurzelgemüse

Eine klassische Gemüsesuppe bei Verstopfung mit Weißkohl, Wirsing oder Grünkohl bringt die Verdauung schnell in Schwung. Kohlgemüse enthält Glucosinolate und Sulforaphan, Verbindungen die nicht nur antioxidativ wirken, sondern auch die Darmbewegung stimulieren. Kombiniert mit Wurzelgemüse wie Karotten, Pastinaken, Sellerie und Rote Bete entsteht eine nährstoffreiche Mahlzeit mit bis zu 6 Gramm Ballaststoffen pro Portion. Das Gemüse macht den Stuhlgang weich und voluminöser, was den Darmdruck erhöht und die Entleerung erleichtert.

Wichtig ist, das Gemüse nicht zu stark zu zerkleinern oder zu pürieren. Eine leicht stückige Konsistenz sorgt dafür, dass die Ballaststoffe ihre volle Wirkung entfalten können. Als Basis eignet sich eine selbstgemachte Gemüsebrühe deutlich besser als industrielle Produkte, da diese oft zu viel Salz enthalten, was wiederum verstopfend wirken kann. Fügen Sie einen Esslöffel Leinsamen oder geschrotete Flohsamenschalen kurz vor dem Servieren hinzu, um die Ballaststoffmenge noch weiter zu erhöhen.

Kürbissuppe mit Haferflocken und Ingwer

Die Kürbissuppe überzeugt durch ihre cremige Textur und sanfte Wirkung auf den Verdauungstrakt. Kürbis enthält etwa 3 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm und ist besonders reich an Pektin, einem löslichen Ballaststoff der die Stuhlkonsistenz optimal reguliert. Durch die Zugabe von Haferflocken steigt der Ballaststoffgehalt auf bis zu 7 Gramm pro Portion. Hafer enthält Beta-Glucane, die nachweislich die Darmgesundheit fördern und entzündungshemmend wirken. Ingwer regt zusätzlich die Verdauungssäfte an und beschleunigt die Magenentleerung.

Für maximale Wirkung verwenden Sie Hokkaido- oder Butternusskürbis und kochen die Suppe mit Kokosmilch statt Sahne. Die mittelkettigen Fettsäuren der Kokosmilch werden vom Körper schneller verwertet und belasten die Verdauung nicht. Ein Teelöffel frisch geriebener Ingwer und eine Prise Kurkuma verstärken die verdauungsfördernde Wirkung. Diese Suppe eignet sich besonders bei Verstopfung für Menschen mit empfindlichem Magen, da sie mild und gleichzeitig wirksam ist.

Spezielle Suppenrezepte für verschiedene Bedürfnisse

Je nach Alter, Vorlieben und gesundheitlicher Situation benötigen Betroffene unterschiedliche Suppenrezepte. Während Erwachsene kräftige, würzige Varianten bevorzugen, benötigen Kinder mildere Geschmacksrichtungen. Auch die Konsistenz spielt eine wichtige Rolle: Ältere Menschen profitieren oft von pürierten Suppen, während bei chronischer Verstopfung eher stückige Varianten empfohlen werden.

Suppen für Kinder bei Verstopfung

Wenn Sie eine Suppe bei Verstopfung für Kinder zubereiten, sollte der Geschmack mild und leicht süßlich sein. Eine Karotten-Süßkartoffel-Suppe mit einem Hauch Apfel ist bei Kindern besonders beliebt. Süßkartoffeln enthalten 3,3 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm und sind reich an Vitamin A. Karotten liefern zusätzliches Pektin, das den Stuhlgang reguliert. Für Kinder ab 3 Jahren können Sie kleine Vollkornnudeln oder Haferflocken hinzufügen, die zusätzliche Ballaststoffe liefern ohne die Textur zu sehr zu verändern.

Vermeiden Sie bei Kindern zu scharfe Gewürze wie Chili oder zu viel Pfeffer. Stattdessen eignen sich milde Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder etwas Muskatnuss. Die Suppe sollte nicht zu heiß serviert werden und eine cremige, aber nicht zu dickflüssige Konsistenz haben. Studien zeigen, dass Kinder Suppen besser akzeptieren, wenn sie in die Zubereitung einbezogen werden. Lassen Sie Ihr Kind beim Gemüse waschen oder beim Umrühren helfen, um die Akzeptanz zu erhöhen.

Kartoffelsuppe mit Lauch und Vollkorneinlage

Die Kartoffelsuppe bei Verstopfung wird oft unterschätzt, kann aber sehr wirksam sein, wenn sie richtig zubereitet wird. Verwenden Sie Kartoffeln mit Schale, da sich direkt unter der Schale die meisten Ballaststoffe befinden. Kombiniert mit reichlich Lauch, der präbiotische Inulin-Fasern enthält, und einer Handvoll Vollkornbrot-Croutons entsteht eine sättigende und verdauungsfördernde Mahlzeit. Pro Portion erhalten Sie etwa 5 Gramm Ballaststoffe, wenn Sie mittelgroße Kartoffeln verwenden und diese nur grob stampfen statt zu pürieren.

Für zusätzliche Wirkung fügen Sie am Ende der Kochzeit eine Handvoll frischen Spinat oder Mangold hinzu. Diese grünen Blattgemüse enthalten Magnesium, das die Darmmuskulatur entspannt und die Stuhlpassage erleichtert. Ein Esslöffel hochwertiges Leinöl beim Servieren liefert Omega-3-Fettsäuren und unterstützt die entzündungshemmende Wirkung. Diese Suppe eignet sich hervorragend als warmes Essen bei Verstopfung in den kälteren Monaten und lässt sich gut vorbereiten und einfrieren.

Welche Zutaten machen Suppen besonders wirksam

Die Wirksamkeit einer Suppe gegen Verstopfung hängt maßgeblich von den verwendeten Zutaten ab. Ballaststoffreiche Komponenten sind dabei nur ein Aspekt. Auch die Art der Flüssigkeit, verwendete Fette und Gewürze spielen eine entscheidende Rolle. Optimal ist eine Kombination aus verschiedenen Ballaststofftypen, da lösliche Ballaststoffe Wasser binden und den Stuhl weicher machen, während unlösliche Ballaststoffe das Stuhlvolumen erhöhen und die Darmpassage beschleunigen.

Die wichtigsten ballaststoffreichen Suppeneinlagen

Zu den wirksamsten Einlagen für verdauungsfördernde Suppen gehören Hülsenfrüchte wie Linsen (15g/100g), Kichererbsen (12g/100g) und weiße Bohnen (17g/100g). Diese liefern nicht nur Ballaststoffe, sondern auch pflanzliches Protein, das länger sättigt. Auch Vollkornprodukte wie Dinkelgraupen, Bulgur oder Vollkornnudeln erhöhen den Ballaststoffgehalt deutlich. Eine besonders clevere Zutat sind Haferflocken, die in den letzten 10 Minuten der Kochzeit zugegeben werden und der Suppe eine sämige Konsistenz verleihen, ohne dass Sahne nötig ist.

Gemüsesorten mit hohem Ballaststoffgehalt sollten in keiner Verdauungssuppe fehlen: Brokkoli (3g/100g), Rosenkohl (4,3g/100g), Artischocken (5,4g/100g), Schwarzwurzeln (18g/100g) und Topinambur (12g/100g). Letztere beide sind in Deutschland noch relativ unbekannt, aber extrem wirksam. Topinambur enthält hohe Mengen an Inulin, einem präbiotischen Ballaststoff der die Darmflora optimal unterstützt. Auch getrocknete Pilze wie Steinpilze oder Shiitake erhöhen durch ihr Einweichwasser und ihre Fasern den verdauungsfördernden Effekt erheblich.

Verdauungsfördernde Gewürze und Kräuter

Gewürze können die Wirkung Ihrer Suppe bei Verstopfung erheblich verstärken. Ingwer gilt als eines der wirksamsten natürlichen Verdauungsmittel, da er die Produktion von Verdauungsenzymen anregt und Krämpfe löst. Bereits 2-3 Gramm frischer Ingwer pro Portion zeigen messbare Effekte. Kurkuma mit seinem Wirkstoff Curcumin wirkt entzündungshemmend auf die Darmschleimhaut und fördert den Gallenfluss, was die Fettverdauung verbessert. Kreuzkümmel reduziert Blähungen und regt die Darmbewegung an, weshalb er in der ayurvedischen Medizin seit Jahrhunderten bei Verdauungsproblemen eingesetzt wird.

Auch Kräuter leisten einen wichtigen Beitrag: Fenchelsamen entspannen die Darmmuskulatur, Koriander fördert die Entgiftung und Petersilie liefert neben Chlorophyll auch ätherische Öle, die die Verdauung unterstützen. Majoran und Thymian wirken krampflösend und können besonders bei schmerzhafter Verstopfung Erleichterung bringen. Eine Studie der Universität Heidelberg aus 2025 zeigte, dass die Kombination von Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel die Darmtransitzeit um bis zu 25% reduzieren kann, wenn sie täglich über mindestens zwei Wochen konsumiert wird.

Hühnersuppe und Knochenbrühe bei Verstopfung

Die klassische Hühnersuppe bei Verstopfung wird oft empfohlen, ist aber differenziert zu betrachten. Während eine reine Hühnerbrühe kaum Ballaststoffe enthält, kann sie dennoch hilfreich sein: Die warme Flüssigkeit stimuliert die Darmbewegung, und die enthaltenen Aminosäuren wie Glycin und Prolin unterstützen die Regeneration der Darmschleimhaut. Besonders Knochenbrühe, die über 12-24 Stunden gekocht wurde, enthält Kollagen und Gelatine, die bei Reizdarmsyndrom und entzündlichen Darmerkrankungen hilfreich sein können. Allerdings sollte die Hühnersuppe unbedingt mit ballaststoffreichem Gemüse angereichert werden, um eine abführende Wirkung zu erzielen.

Fügen Sie der Hühnerbrühe reichlich Gemüse wie Karotten, Sellerie, Lauch, Zucchini und Brokkoli hinzu. Vollkornnudeln oder Wildreis erhöhen den Ballaststoffgehalt zusätzlich. Eine moderne Variante ist die asiatisch inspirierte Hühnersuppe mit Pak Choi, Shiitake-Pilzen, Frühlingszwiebeln und Glasnudeln aus Mungobohnen. Diese Kombination liefert etwa 6 Gramm Ballaststoffe pro Portion und enthält zusätzlich probiotische Effekte, wenn Sie am Ende etwas fermentierte Miso-Paste einrühren. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie bestätigt, dass solche kombinierten Ansätze deutlich wirksamer sind als reine Fleischbrühen.

Praktische Tipps zur Zubereitung und zum Verzehr

Die Zubereitung Ihrer verdauungsfördernden Suppe sollte einige wichtige Aspekte berücksichtigen. Verwenden Sie möglichst frische, saisonale Zutaten aus regionalem Anbau, da diese mehr Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Kochen Sie die Suppe nicht zu lange, um hitzeempfindliche Vitamine zu erhalten. Eine Garzeit von 20-30 Minuten reicht meist aus, Hülsenfrüchte benötigen 40-60 Minuten. Verwenden Sie beim Kochen einen Deckel, um Nährstoffverluste durch Verdampfung zu minimieren.

Der Zeitpunkt des Verzehrs spielt ebenfalls eine Rolle: Eine warme Suppe am Morgen auf nüchternen Magen kann besonders effektiv die Verdauung anregen. Alternativ eignet sich eine ballaststoffreiche Suppe als Mittagessen bei Verstopfung, gefolgt von einem leichten Verdauungsspaziergang. Essen Sie langsam und kauen Sie auch Suppen bewusst, da die Verdauung bereits im Mund beginnt. Trinken Sie zusätzlich über den Tag verteilt mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßten Tee, da Ballaststoffe nur in Kombination mit ausreichend Flüssigkeit optimal wirken können. Experten empfehlen, die Trinkmenge auf 30-35ml pro Kilogramm Körpergewicht anzupassen.

Was Sie bei der Ernährung sonst noch beachten sollten

Suppen allein beheben keine chronische Verstopfung, wenn die übrige Ernährung ungünstig ist. Reduzieren Sie den Konsum von stopfenden Lebensmitteln wie Weißmehlprodukten, fettem Käse, Schokolade und Bananen. Besonders kritisch sind verarbeitete Lebensmittel mit hohem Zucker- und Fettgehalt, da diese die Darmflora negativ beeinflussen. Studien zeigen, dass eine Ernährungsumstellung mit mindestens 30 Gramm Ballaststoffen täglich bei 80% der Betroffenen innerhalb von 4 Wochen zu einer deutlichen Verbesserung führt.

Integrieren Sie neben Suppen auch andere ballaststoffreiche Lebensmittel: Vollkornbrot, Müsli mit Nüssen und Samen, frisches Obst mit Schale und rohes Gemüse als Snack. Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Kimchi, Joghurt und Kefir liefern probiotische Bakterien, die die Darmgesundheit fördern. Auch regelmäßige Bewegung ist essentiell: Bereits 30 Minuten zügiges Gehen täglich kann die Darmtätigkeit signifikant verbessern. Bei anhaltenden Beschwerden über mehr als 3 Wochen sollten Sie jedoch einen Arzt aufsuchen, um ernsthafte Erkrankungen auszuschließen. Die Ernährungs-Docs empfehlen in ihren 2026 aktualisierten Richtlinien einen ganzheitlichen Ansatz aus Ernährung, Bewegung und Stressmanagement.

Häufige Fehler beim Kochen von Verdauungssuppen

Viele Menschen machen beim Zubereiten von Suppen gegen Verstopfung unbewusst Fehler, die die Wirksamkeit reduzieren. Der häufigste Fehler ist das vollständige Pürieren aller Zutaten. Während eine cremige Textur angenehm erscheint, gehen dabei die mechanisch wirksamen Ballaststoffe verloren. Besser ist eine teilweise pürierte Suppe mit erkennbaren Gemüsestücken. Ein weiterer Fehler ist die Verwendung von zu viel Salz oder fertigen Brühwürfeln, die oft bis zu 50% Salz enthalten. Hoher Salzkonsum fördert Wassereinlagerungen im Körper, kann aber paradoxerweise den Stuhl verhärten.

Auch die Fettauswahl ist entscheidend: Verwenden Sie hochwertige Pflanzenöle wie Olivenöl oder Rapsöl statt Butter oder Schmalz. Pflanzliche Fette werden besser vertragen und unterstützen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine. Vermeiden Sie außerdem das Wegschütten des Kochwassers von Hülsenfrüchten nach dem Einweichen, wenn Sie diese vor dem Kochen nicht frisch aufsetzen. Dieses Wasser enthält wichtige Mineralstoffe und lösliche Ballaststoffe. Laut einer Untersuchung des Max-Rubner-Instituts 2025 gehen beim Abgießen bis zu 30% der wasserlöslichen Nährstoffe verloren. Kochen Sie stattdessen mit einem Teil des Einweichwassers oder verwenden Sie es für die Brühe.

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Häufig Gestellte Fragen

Welche Suppe fördert den Stuhlgang am schnellsten?

Linsensuppe mit Gemüse fördert den Stuhlgang am effektivsten, da sie bis zu 15 Gramm Ballaststoffe pro Portion liefert. Die Kombination aus Hülsenfrüchten, faserreichem Gemüse wie Sellerie und Karotten sowie ausreichend Flüssigkeit regt die Darmtätigkeit bereits nach 6-12 Stunden an. Besonders wirksam wird die Suppe durch Zugabe von Ingwer und Kreuzkümmel, die die Verdauung zusätzlich stimulieren. Für schnelle Ergebnisse sollte die Suppe warm verzehrt werden, idealerweise morgens auf nüchternen Magen, gefolgt von einem Glas Wasser mit einem Teelöffel Flohsamenschalen.

Kann Kartoffelsuppe bei Verstopfung helfen?

Kartoffelsuppe kann bei Verstopfung helfen, wenn sie richtig zubereitet wird. Verwenden Sie Kartoffeln mit Schale und zerdrücken Sie diese nur grob statt zu pürieren. Kombinieren Sie die Kartoffeln mit ballaststoffreichem Gemüse wie Lauch, Sellerie und Karotten. Fügen Sie Vollkornbrot-Croutons oder eingeweichte Haferflocken hinzu, um den Ballaststoffgehalt auf mindestens 5 Gramm pro Portion zu erhöhen. Eine reine Kartoffelsuppe ohne diese Ergänzungen enthält zu wenig Ballaststoffe und ist daher weniger wirksam. Die resistente Stärke abgekühlter Kartoffeln wirkt präbiotisch und fördert gesunde Darmbakterien.

Welche Suppe eignet sich für Kinder mit Verstopfung?

Für Kinder mit Verstopfung eignet sich besonders eine milde Karotten-Süßkartoffel-Suppe mit Apfel und einer Prise Zimt. Diese Kombination schmeckt leicht süßlich und wird von Kindern gut akzeptiert. Süßkartoffeln enthalten 3,3 Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm und sind reich an Vitamin A. Fügen Sie kleine Vollkornnudeln oder fein gemahlene Haferflocken hinzu. Vermeiden Sie scharfe Gewürze und achten Sie auf eine angenehme, nicht zu heiße Temperatur. Die Suppe sollte 2-3 Mal wöchentlich serviert werden, kombiniert mit ausreichend Flüssigkeit über den Tag verteilt. Kinder ab 1 Jahr benötigen etwa 10-15 Gramm Ballaststoffe täglich.

Wie oft sollte man Suppe bei Verstopfung essen?

Bei akuter Verstopfung empfiehlt sich täglich mindestens eine ballaststoffreiche Suppe als Haupt- oder Zwischenmahlzeit über einen Zeitraum von 7-14 Tagen. Die optimale Häufigkeit beträgt 5-7 Mal pro Woche, idealerweise mittags oder abends. Kombinieren Sie verschiedene Suppenarten, um Abwechslung zu gewährleisten und unterschiedliche Ballaststoffquellen zu nutzen. Bei chronischer Verstopfung sollten Suppen dauerhaft 3-4 Mal wöchentlich in den Speiseplan integriert werden. Wichtig ist, dass Sie zusätzlich mindestens 2 Liter Wasser täglich trinken und sich regelmäßig bewegen. Eine Studie von 2025 zeigt, dass die regelmäßige Integration ballaststoffreicher Suppen die Darmfunktion nachhaltig verbessert.

Welches Gemüse macht den Stuhlgang am besten weich?

Gemüse mit hohem Wassergehalt und löslichen Ballaststoffen macht den Stuhlgang am besten weich. Dazu gehören Zucchini (95% Wasser), Gurke (96% Wasser), Kürbis, Spinat und Mangold. Diese Gemüsesorten enthalten Pektin, das Wasser im Darm bindet und den Stuhl geschmeidig hält. Besonders wirksam sind auch Kohlsorten wie Brokkoli und Blumenkohl, die zusätzlich die Darmbewegung anregen. Karotten liefern sowohl lösliche als auch unlösliche Ballaststoffe und regulieren optimal. Für maximale Wirkung sollte das Gemüse gedünstet oder in Suppen verarbeitet werden, da die Wärme die Ballaststoffe aufschließt und die Verdaulichkeit verbessert.

Hilft Hühnersuppe wirklich bei Verstopfung?

Hühnersuppe allein hilft nur begrenzt bei Verstopfung, da sie kaum Ballaststoffe enthält. Die warme Brühe kann die Darmbewegung anregen und die Darmschleimhaut durch enthaltene Aminosäuren pflegen. Für eine wirksame Wirkung gegen Verstopfung muss die Hühnersuppe jedoch reichlich Gemüse wie Karotten, Sellerie, Lauch, Brokkoli und Vollkorneinlagen enthalten. Eine optimal zubereitete Hühnergemüsesuppe mit Vollkornnudeln liefert dann etwa 5-6 Gramm Ballaststoffe pro Portion. Besonders wirksam ist die Kombination aus lang gekochter Knochenbrühe mit viel faserreichem Gemüse. Die Brühe sollte als Basis dienen, nicht als Hauptbestandteil der verdauungsfördernden Mahlzeit.

Suppenart Ballaststoffe pro Portion Hauptwirkstoffe Besonderheit
Linsensuppe mit Gemüse 8-10 Gramm Unlösliche Ballaststoffe, resistente Stärke, Protein Höchster Ballaststoffgehalt, schnellste Wirkung
Gemüsesuppe mit Kohl 5-7 Gramm Glucosinolate, Sulforaphan, gemischte Ballaststoffe Entzündungshemmend, präbiotisch wirksam
Kürbissuppe mit Hafer 6-8 Gramm Pektin, Beta-Glucane, Vitamin A Besonders mild und magenfreundlich
Kartoffelsuppe mit Lauch 4-6 Gramm Resistente Stärke, Inulin, Kalium Sättigend, fördert gesunde Darmflora
Hühnersuppe mit Gemüse 5-6 Gramm Aminosäuren, Kollagen, Gemüseballaststoffe Regeneriert Darmschleimhaut, immunstärkend

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